Ab Sommer 2019: Dario Quenstedt und THW Kiel machen gemeinsame Sache

Sportlich lief es in den letzten Jahren nicht gerade schlecht für den Handball-Rekordmeister THW Kiel. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat der Club den Torhüter Dario Quenstedt verpflichtet. Der kommt vom Rivalen SC Magdeburg und soll den scheidenden Nationalspieler Andreas Wolff ersetzen.

Quenstedt hat Medienberichten zufolge einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. Ab dem 1. Juli 2019 wird der Torwart bei THW Kiel den Nationalspieler Andreas Wolff ablösen, der zur gleichen Zeit zu KS Vive Kielce, dem Rekordmeister Polens, wechseln wird. Der Torhüter freut sich zwar sehr auf seine neue Aufgabe, wie er in einem Interview erklärte. Bis zum Ende der Saison 2018/19 will er sich aber zunächst voll und ganz auf seinen aktuellen Verein, den SC Magdeburg, konzentrieren, dessen Ziele er erreichen helfen wolle.

Karriere eines Ausnahme-Torhüters

Dario Quenstedt wird 1989 in der Gemeinde Burg in Sachsen-Anhalt geboren. Seine Handball-Karriere begann er in Magdeburg. Mit elf Jahren stand er für den SC Magdeburg YoungsterS zwischen den Pfosten. Von 2007 bis 2011 spielte er für den SC Magdeburg. Nach einem zweijährigen Intermezzo beim TuS N-Lübbecke kehrte er im Jahr 2013 nach Magdeburg zurück.

Äußerst erfolgreich ist Quenstedt aber auch als Nationalspieler. Seit seinem Debüt im April 2012 gegen Dänemark hütete er insgesamt elf Mal das Tor der deutschen Handball-Nationalmannschaft.

THW Kiel: der Ausnahme-Verein

Mit 30 Jahren wird der erfolgreiche Handball-Torhüter also zum THW Kiel wechseln. Einer der erfolgreichsten Vereine der deutschen Handballgeschichte dürfte für den erfolgsverwöhnten Torhüter eine besondere Herausforderung werden. Der Turnverein Hassee-Winterbek e. V. von 1904 ist zwanzigmaliger deutscher Meister und damit Rekordhalter. Den ersten Meistertitel holten die Zebras, wie der Club auch genannt wird, im Jahr 1957. Zuletzt krönten sie sich 2015 zur besten deutschen Handball-Mannschaft des Jahres. Außerdem ist der THW Kiel Rekordsieger beim DHB-Pokal (zehn Titel), dem DHB-Supercup (neun Titel) und dem Schlecker-Cup (neun Titel).

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